Grundsätzlich nicht teilnahmeberechtigt an Forschungs- und Innovationsmassnahmen
- Gemäss dem Arbeitsprogramm 2026–2027 von Horizon Europe sind in China niedergelassene Rechtsträger grundsätzlich nicht berechtigt, an Innovationsmassnahmen (IA) oder an Forschungs- und Innovationsmassnahmen (RIA) teilzunehmen, sofern das anwendbare Arbeitsprogramm oder die Ausschreibung nicht ausdrücklich etwas anderes vorsieht.
- Einige Ausschreibungen zu kritischen Technologien schränken zudem die Teilnahme von Rechtsträgern ein, die in an sich teilnahmeberechtigten Ländern niedergelassen sind, aber direkt oder indirekt von China aus kontrolliert werden. Universitäten mit Verbindung zum chinesischen Ministerium für Industrie und Informationstechnologie unterliegen einem zusätzlichen Ausschluss.
- Wo ein Thema ausdrücklich geöffnet ist, werden chinesische Teilnehmer nicht automatisch finanziert; das chinesische Wissenschaftsministerium hat seine Teilnehmer in ausgewählten Bereichen kofinanziert.
- Schweiz und China: Wissenschafts- und Technologieabkommen seit 1989 und eine «Innovative Strategische Partnerschaft» seit 2016; swissnex in Shanghai.
Die Rolle von JCP: Prüfung für jede Ausschreibung, ob ein Thema ausdrücklich offen ist und ob eine Beteiligung als assoziierter Partner mit eigenen Mitteln möglich ist. Jede Möglichkeit wird auf Ebene der Ausschreibung geprüft.